Schlagwort: Thomas Piketty

  • Weekly Piketty 4: Pikettys Kapitalbegriff

    Cover PikettyMit dem Titel seines Bestsellers über Ungleichheit – „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ – kokettiert Thomas Piketty augenscheinlich mit Karl Marx und dessen dreibändigem Werk „Das Kapital“. Doch was Piketty unter Kapital versteht unterscheidet sich doch wesentlich von dem was Marx darunter gefasst hatte. Piketty verprellt mit seiner Definition von Kapital allerdings nicht nur Marxisten, sondern auch Ökonomen des Mainstreams. (mehr …)


  • Ungleichheit in Deutschland: Häufig unterschätzt und ein Problem für die wirtschaftliche Stabilität

    imkreport99Ein neuer IMK-Report beschäftigt sich mit der Einkommens- und Vermögensungleichheit in Deutschland. Dabei geht es u.a. um die verschiedenen Datenquellen zur Ungleichheit, um den sogenannten Unternehmensschleier, und – natürlich – um Thomas Piketty. Der Report kommt zu dem Schluss dass die Ungleichheit und deren Zunahme in Deutschland eher unterschätzt werden und er zeigt auf, warum Ungleichheit ein Problem für die wirtschaftliche Stabilität sein kann.

    Zentrale Befunde des Reports lauten: (mehr …)


  • Weekly Piketty 3: Pikettys normativer und wissenschaftstheoretischer Standpunkt

    Cover PikettyThomas Piketty ist ein konventioneller und unkonventioneller Ökonom zugleich. Es ist vielleicht auch dieses Spannungsverhältnis, das zu erklären hilft, warum er so einen großen Erfolg mit seinem Buch „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ erzielen konnte. (mehr …)


  • Weekly Piketty 2: Ungleichheitstriebfeder r>g als „zentraler Widerspruch des Kapitalismus“

    Das Verhältnis zwischen Kapitalrendite und Wachstumsrate steht häufig im Zentrum der Debatte um Thomas Pikettys „Kapital im 21. Jahrhundert“. Der zweite „Weekly Piketty“ geht der Frage nach, was es mit dieser „Formel“ auf sich hat, und warum sie am besten als rhetorischer Kniff verstanden werden sollte. (mehr …)


  • Zu Gast bei der Deutschen Welle

    Gestern, am Erscheinungstag der deutschen Übersetzung von Thomas Pikettys „Kapital im 21. Jahrhundert“, war ich anlässlich eines Schwerpunkts zu Pikettys Buch und dem Thema Ungleichheit als Studiogast bei Deutsche Welle TV. Hier das deutschsprachige Interview:

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  • Ungleichheit: „Das neue Mega-Thema“

    In einem sehr lesenswerten Gastbeitrag auf Capital.de geht Till van Treeck auf die Debatte um Thomas Pikettys „Kapital im 21. Jahrhundert“ ein. Er erläutert, warum Pikettys Buch einen kaum zu unterschätzenden Beitrag in der zeitgenössischen wirtschaftswissenschaftlichen Debatte darstellt und wie die von Piketty analysierten Ungleichheitsmechanismen genau funktionieren.
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  • Weekly Piketty 1: Ungleichheit und deren Triebkräfte zurück in den Fokus der Ökonomen

    Der "Weekly Piketty" ist eine neue Serie im Blog 571480747.swh.strato-hosting.eu/. Jede Woche werden hier ein oder mehrere zentrale Thesen und Textstellen aus Thomas Pikettys Kapital im 21. Jahrhundert kurz diskutiert und in den Gesamtkontext des Buches eingeordnet. (mehr …)


  • Kritik an Piketty: Stehen goldene Zeiten für Arbeitnehmer/innen bevor?

    In der gestrigen Print-Ausgabe der FAZ (und jetzt auch online beim wirtschaftsfinanzierten schweizerischen Thinktank Avenir Suisse) findet sich eine Kritik an Thomas Pikettys „Kapital im 21. Jahrhundert“ von Ökonom und FDP-Politiker Karl-Heinz Paqué. Es ist eine faire und relativ sachliche Kritik – und sie hebt sich damit wohltuend aus der deutschen Piketty-Debatte hervor.

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  • Hinweis: Stiglitz über Ungleichheit und Kapitalismus

    Auf der – nicht unumstrittenen – Lindauer Tagung für „Wirtschaftsnobelpreisträger“ hat Joseph Stiglitz – einer der Auserkorenen – grundsätzliche Kritik am gegenwärtigen Kapitalismus geäußert. Nicht zuletzt die Lektüre von Thomas Pikettys Buch hätte ihm dies deutlich gemacht:

    When I was growing up, I did not realize that this was the best capitalism ever got.
    Joseph Stiglitz, 21.8.2014

    Er stellt fest dass trotz steigender Produktivität und steigender Vermögenswerte die Realität für viele Bürger – insbesondere, aber nicht nur, in den USA – die Stagnation von Einkommen sei.

    Trickle down economics is not working. (…) Any economic system that does not deliver for very large groups in the population, that does not deliver to a majority of citizens, is an economic system that is failing. And certainly capitalism in America – and this is true in many other countries – is in these terms failing.
    Joseph Stiglitz, 21.8.2014

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  • Wie gern haben deutsche Medien Thomas Piketty?

    In der Überschrift zu einer kleinen Notiz im Wirtschaftsteil stellt die FAZ heute fest: „Deutsche Medien mögen Thomas Piketty“. Anlass der Meldung ist die Auszählung eines Schweizer Instituts, welche Ökonomen im ersten Halbjahr 2014 in deutschen „Meinungsführer-Medien“ am häufigsten zitiert worden seien. Piketty landete auf Platz drei.

    Dabei sagt die Häufigkeit der Zitate noch nichts darüber aus, ob die deutschen Medien Piketty auch mögen.

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