Neue Zahlen des DIW zeigen, dass trotz der guten Lage am Arbeitsmarkt längst nicht alle von der insgesamt guten Einkommensentwicklung in Deutschland profitiert haben. Die Einkommen der einkommensschwächsten zehn Prozent lagen sogar im Jahr 2015 noch weit unterhalb der Realeinkommen von 1991. (mehr …)
Schlagwort: Ungleichheitsdaten
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Die Schere bei den Einkommen öffnet sich weiter
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Debatte um Ungleichheitsdaten
Ein Monitorbericht hat die Debatte um die Datenlage zur Ungleichheit in dieser Sommerpause neu angeheizt. Monitor berichtete über Daten der Unternehmensberatung Kienbaum, die darauf hinweisen, dass der Anstieg der Einkommensungleichheit in den letzten Jahren in den Daten des Soziolökonomischen Panels (SOEP) unterschätzt wird. Die Daten des SOEP werden unter anderem im Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung verwendet.
https://www.youtube.com/watch?v=Vb4HnfwehDo
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Die nächste Stufe der Ungleichheitsmessung
Historisch gesehen gibt es drei Ansätze, um die Ungleichheit in einer Gesellschaft zu messen – sie alle haben erhebliche Defizite. Tatsächlich stehen wir mit unseren Bemühungen, das volle Ausmaß der Spitzeneinkommen offenzulegen, erst am Anfang eines langen Weges. Ein Gastbeitrag von Branko Milanovic (mehr …)
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Neue Debatte um Vermögensungleichheit und Vermögensteuer
Neue Daten zur Ungleichheit der Vermögen weltweit und in Deutschland machen die Runde: 62 Menschen besitzen so viel wie die Hälfte der Menschheit; in Deutschland gehören – je nach Datengrundlage – den reichsten 10 Prozent bis zu drei Viertel der Vermögen. Auch deshalb wird wieder zunehmend über eine Wiedereinführung der Vermögensteuer diskutiert. Eine maßvolle Besteuerung der Vermögen der reichsten 1 Prozent könnte ein Steueraufkommen von 10-20 Mrd. bringen (mehr …)
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Vermögen noch viel ungleicher verteilt: Das reichste Prozent der Deutschen besitzt rund ein Drittel der Privatvermögen
Das DIW schätzt in einer neuen Studie, dass die Vermögensungleichheit in Deutschland noch viel größer ist als bisher angenommen. Demnach besitzen die reichsten 1 Prozent der Deutschen rund ein Drittel der Privatvermögen, und die reichsten 0,1 Prozent (!) besitzen rund 15 Prozent der Vermögen.
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Wachsende Ungleichheit der Lebenseinkommen in Deutschland
Eine Analyse von Forschern der FU Berlin zeigt, dass in Deutschland die Einkommen über den Lebensverlauf bei jüngeren Generationen deutlich ungleicher verteilt sind als bei älteren Generationen – und das allein innerhalb der Lohneinkommen. (mehr …)
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Wo die wilden Vermögen liegen – Gabriel Zucmans „Taxing Across Borders“ als Meilenstein der Steuerfluchtforschung
Schätzungsweise 190 Milliarden Dollar gehen Staaten weltweit jedes Jahr verloren durch Steuerflucht und Steuervermeidung allein aus Finanzvermögen. Zudem sinken die effektiven Steuersätze auf Unternehmsngewinne kontinuierlich, wie der junge Ökonom Gabriel Zucman am Beispiel der USA aufzeigt. In einem neuen Journalartikel fasst er seine Forschungsergebnisse zu Steuerflucht und Steuervermeidung zusammen. (mehr …)
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Ungleichheit in Deutschland: Häufig unterschätzt und ein Problem für die wirtschaftliche Stabilität
Ein neuer IMK-Report beschäftigt sich mit der Einkommens- und Vermögensungleichheit in Deutschland. Dabei geht es u.a. um die verschiedenen Datenquellen zur Ungleichheit, um den sogenannten Unternehmensschleier, und – natürlich – um Thomas Piketty. Der Report kommt zu dem Schluss dass die Ungleichheit und deren Zunahme in Deutschland eher unterschätzt werden und er zeigt auf, warum Ungleichheit ein Problem für die wirtschaftliche Stabilität sein kann.Zentrale Befunde des Reports lauten: (mehr …)
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Kurz vorgestellt: Informationsportal für Verteilungsfragen in Österreich „Verteilung.at“
Heute stellt Georg Hubmann vom Jahoda Bauer Institut in Österreich das Informationsportal „Verteilung.at“ vor. Vorbeischauen lohnt sich! (mehr …)
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Ungleichheit in Deutschland nimmt zu: Klareres Bild als bislang vermutet
Der Trend steigender Einkommensungleichheit in Deutschland ist eindeutiger als zwischenzeitlich angenommen. Zu diesem Schluss kommt ein Report des gewerkschaftsnahen Wirtschatsforschungsinstituts IMK.
Der stetige Anstieg der Ungleichheit der letzten Jahrzehnte hatte seit 2005 vorübergehend pausiert. Die Analyse des IMK auf Basis von Daten des Sozioökonomischen Panels (SOEP) zeigt jetzt, dass der Grund für diese Pause nicht – wie häufig angenommen – in der guten Arbeitsmarktlage begründet liegt, sondern mit dem krisenbedingten Einbruch der Kapitaleinkommen zu erklären ist.