
Er packt den Gegner an seinen stärksten Argumenten, ist ein radikaler Egalitarist und nennt sich zugleich einen Konservativen. Er hat einen Blick für die eigenen Wurzeln und für das Thema der Gemeinschaft. Er legt eine große Ernsthaftigkeit für die ihm wichtigen Themen an den Tag, aber hat einen ausgeprägten zuweilen bissigen Humor. Durch alles zieht sich ein großer Optimismus, dass die Menschheit in der Lage sein wird, Gesellschaft human zu organisieren, so dass alle Menschen sich entfalten können. Eine (neuerliche) Hommage zu G. A. Cohens 80. Geburtstag.
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In Paris wurde im Dezember 2017 der erste „World Inequality Report“ veröffentlicht, Ergebnis eines international einzigartigen Projekts zur Erfassung der Ungleichheit von Einkommen und Vermögen weltweit.
Das gewerkschaftsnahe Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) hat eine Studie vorgelegt, in der wirtschaftspolitische Vorschläge zum Abbau von Ungleichheit zusammengetragen werden 
Der analytische Philosoph G. A. Cohen, der von 1985 bis 2008 am All Souls College in Oxford lehrte, setzte sich mit den großen Fragen progressiver Politik auseinander. Heute wäre er 75 Jahre alt geworden. Eine Hommage.
Schweden gilt gemeinhin als Vorbild in Sachen sozialer Gleichheit. Tatsächlich ist im einstigen sozialdemokratischen Musterland jedoch seit den 1980er Jahren ein starker Anstieg der Ungleichheit zu beobachten, der zum Großteil auf politische Entscheidungen zurückgeht. Die lange Zeit regierenden Sozialdemokraten waren hieran maßgeblich beteiligt. Unter der von den Konservativen geführten Allianzregierung (2006-2014) kam es schließlich zu einer weiteren Verschärfung der Ungleichheitspolitik. Ein Gastbeitrag von Frank Bandau