Eine Analyse von Forschern der FU Berlin zeigt, dass in Deutschland die Einkommen über den Lebensverlauf bei jüngeren Generationen deutlich ungleicher verteilt sind als bei älteren Generationen – und das allein innerhalb der Lohneinkommen. (mehr …)
Kategorie: Verteilungspolitik
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Wachsende Ungleichheit der Lebenseinkommen in Deutschland
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Aus gegebenem Anlass: Harald Schumann über Ungleichheit, Statusängste und Ausgrenzung
Harald Schumann, brillanter Investigativ-Journalist beim Tagespiegel und eine Ausnahmeerscheinung unter den deutschen Wirtschaftsjournalisten, auch weil er die großen gesellschaftlichen Megathemen Ungleichheit und Ökologie schon lange und beharrlich thematisiert, hat mit einer Rede als Gast beim Demokratiekongress von Bündnis 90 / Die Grünen vor drei Jahren vieles von dem vorweggenommen, was wir heute erleben. (mehr …)
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„Deutschland ist das Land der ererbten Vermögen.“
…frohlockt diese u.a. auf Erbrecht spezialisierte Anwaltskanzlei aus Köln auf Twitter:
https://twitter.com/LindenMosel/status/543379666078142464
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Verzerren ‚Wirtschaftsweise‘ Sicht auf Verteilungsfragen?
Im Juli erschien in diesem Blog eine Kritik an einer fragwürdigen Studie des wirtschaftsfinanzierten IW Köln. Die Studie hat nun noch einmal Aufsehen erregt, weil der Sachverständigenrat (die sogenannten ‘Wirtschaftsweisen’) sie aufgegriffen hat. In einer tollen Satire nehmen Max Uthoff und Claus von Wagner das Jahresgutachten und seine verzerrte Wahrnehmug vermeintlich verzerrter Ungleichheitswahrnehmungen aufs Korn:
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Wo die wilden Vermögen liegen – Gabriel Zucmans „Taxing Across Borders“ als Meilenstein der Steuerfluchtforschung
Schätzungsweise 190 Milliarden Dollar gehen Staaten weltweit jedes Jahr verloren durch Steuerflucht und Steuervermeidung allein aus Finanzvermögen. Zudem sinken die effektiven Steuersätze auf Unternehmsngewinne kontinuierlich, wie der junge Ökonom Gabriel Zucman am Beispiel der USA aufzeigt. In einem neuen Journalartikel fasst er seine Forschungsergebnisse zu Steuerflucht und Steuervermeidung zusammen. (mehr …)
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„Even it up!“ – Oxfam startet globale Kampagne gegen soziale Ungleichheit

Kampagnen-Logo „Even it Up“ Oxfam, eine der größten NGOs weltweit, hat eine internationale Kampagne für den Abbau sozialer Ungleichheit gestartet. Damit wird in der gegenwärtigen Ungleichheitsdebatte nun auch der politische Druck erhöht, dass nationale Regierungen sich des Problems der vielerorts zuspitzenden Ungleichheitsproblematik annehmen. (mehr …)
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Zu Gast bei der Deutschen Welle
Gestern, am Erscheinungstag der deutschen Übersetzung von Thomas Pikettys „Kapital im 21. Jahrhundert“, war ich anlässlich eines Schwerpunkts zu Pikettys Buch und dem Thema Ungleichheit als Studiogast bei Deutsche Welle TV. Hier das deutschsprachige Interview:
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Ungleichheit in Deutschland nimmt zu: Klareres Bild als bislang vermutet
Der Trend steigender Einkommensungleichheit in Deutschland ist eindeutiger als zwischenzeitlich angenommen. Zu diesem Schluss kommt ein Report des gewerkschaftsnahen Wirtschatsforschungsinstituts IMK.
Der stetige Anstieg der Ungleichheit der letzten Jahrzehnte hatte seit 2005 vorübergehend pausiert. Die Analyse des IMK auf Basis von Daten des Sozioökonomischen Panels (SOEP) zeigt jetzt, dass der Grund für diese Pause nicht – wie häufig angenommen – in der guten Arbeitsmarktlage begründet liegt, sondern mit dem krisenbedingten Einbruch der Kapitaleinkommen zu erklären ist.
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Kritik an Piketty: Stehen goldene Zeiten für Arbeitnehmer/innen bevor?
In der gestrigen Print-Ausgabe der FAZ (und jetzt auch online beim wirtschaftsfinanzierten schweizerischen Thinktank Avenir Suisse) findet sich eine Kritik an Thomas Pikettys „Kapital im 21. Jahrhundert“ von Ökonom und FDP-Politiker Karl-Heinz Paqué. Es ist eine faire und relativ sachliche Kritik – und sie hebt sich damit wohltuend aus der deutschen Piketty-Debatte hervor.
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Hinweis: Ungleichheitswahrnehmungen
Vor drei Tagen erschien in diesem Blog eine kritische Auseinandersetzung mit dem neusten Versuch des IW Köln, die Verteilungsdebatte einzufangen. Die New York Times greift nun eine Studie von Forscher/innen der Uni Hannover auf, die auch das IW Köln zitiert – allerdings nur selektiv.
Denn einen zentralen Teil der Studie unterschlägt die wirtschaftsnahe Denkfabrik aus Köln: Dass in allen untersuchten Ländern, auch in Deutschland, die Einkommensungleichheit unterschätzt wird, wenn man den wahrgenommenen Abstand zwischen Durchschnitts- und Medianeinkommen betrachtet. Das IW Köln hingegen bezieht sich auf ein Maß, das eine grafische Illustration der Schichtenverteilung betrachtet. Bloß wird in diesem Maß nicht einmal direkt nach Einkommensunterschieden gefragt…
[button link=“http://www.nytimes.com/2014/07/25/upshot/why-voters-arent-angrier-about-economic-inequality.html?rref=upshot“ color=“grey“ target=“_blank“]New York Times →[/button]