Das DIW schätzt in einer neuen Studie, dass die Vermögensungleichheit in Deutschland noch viel größer ist als bisher angenommen. Demnach besitzen die reichsten 1 Prozent der Deutschen rund ein Drittel der Privatvermögen, und die reichsten 0,1 Prozent (!) besitzen rund 15 Prozent der Vermögen.
Kategorie: Ökonomie der Ungleichheit
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Vermögen noch viel ungleicher verteilt: Das reichste Prozent der Deutschen besitzt rund ein Drittel der Privatvermögen
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Wachsende Ungleichheit der Lebenseinkommen in Deutschland
Eine Analyse von Forschern der FU Berlin zeigt, dass in Deutschland die Einkommen über den Lebensverlauf bei jüngeren Generationen deutlich ungleicher verteilt sind als bei älteren Generationen – und das allein innerhalb der Lohneinkommen. (mehr …)
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„Deutschland ist das Land der ererbten Vermögen.“
…frohlockt diese u.a. auf Erbrecht spezialisierte Anwaltskanzlei aus Köln auf Twitter:
https://twitter.com/LindenMosel/status/543379666078142464
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Verzerren ‚Wirtschaftsweise‘ Sicht auf Verteilungsfragen?
Im Juli erschien in diesem Blog eine Kritik an einer fragwürdigen Studie des wirtschaftsfinanzierten IW Köln. Die Studie hat nun noch einmal Aufsehen erregt, weil der Sachverständigenrat (die sogenannten ‘Wirtschaftsweisen’) sie aufgegriffen hat. In einer tollen Satire nehmen Max Uthoff und Claus von Wagner das Jahresgutachten und seine verzerrte Wahrnehmug vermeintlich verzerrter Ungleichheitswahrnehmungen aufs Korn:
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Weekly Piketty 9: Staatsschulden, öffentliche und private Vermögen
Welche Rolle spielen öffentliche Schulden und Vermögen in Pikettys Betrachtung der Gesamtvermögen? Piketty macht deutlich, dass Staaten als Eigentümer in Westeuropa und Nordamerika von den Größenordnungen her eine realtiv unbedeutende Rolle spielen – wenn ist es eine interessante politökonomische Frage, wie sich öffentliche Schulden und Vermögen über die Zeit entwickeln.
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Wo die wilden Vermögen liegen – Gabriel Zucmans „Taxing Across Borders“ als Meilenstein der Steuerfluchtforschung
Schätzungsweise 190 Milliarden Dollar gehen Staaten weltweit jedes Jahr verloren durch Steuerflucht und Steuervermeidung allein aus Finanzvermögen. Zudem sinken die effektiven Steuersätze auf Unternehmsngewinne kontinuierlich, wie der junge Ökonom Gabriel Zucman am Beispiel der USA aufzeigt. In einem neuen Journalartikel fasst er seine Forschungsergebnisse zu Steuerflucht und Steuervermeidung zusammen. (mehr …)
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Weekly Piketty 8: Capital is never quiet – Metamorphosen, Wiederkehr und Kontinuität
Wie hat sich die Zusammensetzung und der Umfang der Vermögen europäischer und nordamerikanischer Volkswirtschaften im Laufe der letzten Jahrhunderte verändert? Die Antwort, die Piketty auf diese Frage mit seinen Daten gibt, steht im Mittelpunkt dieses Weekly Piketty
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Weekly Piketty 7: Grenzen der Ungleichheitsrechtfertigung
Die Rechtfertigung von Ungleichheit ist bei Piketty nur am Rande Thema. Dabei verbergen sich in dem Buch einige interessante Überlegungen zu dieser Frage. Eine solche Überlegung, versteckt in einem Nebensatz, nehmen wir diese Woche in den Blick. (mehr …)
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Weekly Piketty 6: Über Wachstumsraten
In dieser Woche schauen wir Piketty zu bei seinen ‚mathematischen Fingerübungen‘ mit Wachstumsraten und ergründen, warum diese scheinbaren Banalitäten übertragen auf ein paar ausgesuchte ‚Eckpfeiler‘ eine hilfreiche Orientierung bieten können im Nachdenken über Vermögens- und Ungleichheitsentwicklungen über längere Zeitverläufe. (mehr …)
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Weekly Piketty 5: Pikettys Beta – Vermögen und Einkommen im Verhältnis
Pikettys Ungleichheitsanalyse lässt sich auf zwei simple mathematische Formeln herunterbrechen, deren zentraler Bestandteil das sogenannte Kapital-Einkommens-Verhältnis Beta, darstellt. Der Beitrag erläutert was unter Beta zu verstehen ist, und warum Piketty damit einen formalen Analyserahmen der Ungleichheit bietet, nicht jedoch eine Theorie des Kapitalismus, des Wachstums oder der Ungleichheit. (mehr …)