Das zweite Jahrbuch von 571480747.swh.strato-hosting.eu/ ist erschienen! Auf 50 Seiten finden sich die wichtigsten Beiträge im Blog seit Erscheinen des Jahrbuchs 2014/15 versammelt – und können gleich auf dieser Seite durchgeblättert oder kostenlos heruntergeladen werden. (mehr …)
Autor: Julian Bank
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Jahrbuch 2015/16
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Piketty und Vermögensungleichheit: Leerstelle in der wirtschaftspolitischen Debatte?
In Deutschland wird viel über Ungleichheit geredet. Aber wie?
In einem kürzlich erschienenen Beitrag in der Zeitschrift Ethik und Gesellschaft zeichne ich nach, wie verzerrt und einseitig die wirtschaftspolitische Debatte in Deutschland um das Buch „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ von Thomas Piketty war. Und das obwohl Pikettys Buch einen Meilenstein in der Ungleichheitsforschung und -debatte darstellt.Der Artikel
- fasst wichtige Eckdaten zur Vermögensungleichheit in Deutschland zusammen
- ordnet das Werk von Piketty und den Autor selbst ein
- fasst wesentliche Beiträge des Buchs zusammen (empirisch, theoretisch und hinsichtlich der Politikempfehlungen)
- und analysiert in Anlehnung an einen älteren Beitrag die deutsche Piketty-Rezeption im Jahr 2014
Im Fazit stelle ich ein paar weiterführende Überlegungen zur Rolle von Wirtschaftswissenschaft, Medien, Parteien und Interessengruppen für die wirtschaftspolitische Ungleichheitsdebatte an, die sich aus der vorangehenden Diskussion ergeben.
[button link=“http://www.ethik-und-gesellschaft.de/ojs/index.php/eug/article/view/1-2016-art-1″ target=“_blank“ color=“grey“]Hier geht es zum Volltext des Artikels →[/button]
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Chancengerechtigkeit braucht Umverteilung
Eine Politik der Chancengleichheit wird häufig in Konkurrenz zu Umverteilungspolitik diskutiert. Doch was sind eigentlich gerechte Chancen und wie hängen diese mit Ungleichheit und Aufstiegsmöglichkeiten zusammen? Zeit, ein paar Dinge zu sortieren und die Verteilungspolitik zurück auf die Tagesordnung zu bringen.
Ausschnitt aus „Pencilsword #10: On a Plate“ von Toby Morris (mehr …)
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Debatte um Ungleichheitsdaten
Ein Monitorbericht hat die Debatte um die Datenlage zur Ungleichheit in dieser Sommerpause neu angeheizt. Monitor berichtete über Daten der Unternehmensberatung Kienbaum, die darauf hinweisen, dass der Anstieg der Einkommensungleichheit in den letzten Jahren in den Daten des Soziolökonomischen Panels (SOEP) unterschätzt wird. Die Daten des SOEP werden unter anderem im Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung verwendet.
https://www.youtube.com/watch?v=Vb4HnfwehDo
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LSE erhält Megaspende für Thema Ungleichheit

Logo des LSE-Instituts (Quelle: LSE) Ein Jahr nach der Gründung eines eigenen Ungleichheits-Instituts verkündet die London School of Economics (LSE) nun die größte Spende ihrer Geschichte. In den nächsten 20 Jahren sollen 600 sogenannte Atlantic Fellows zum Thema Ungleichheit unter dem Dach der LSE zusammenkommen. Die Spende im Umfang von rund 65 Mio. Pfund kommt von der Stiftung Atlantic Philantropies – und sie wirft grundlegende Demokratie-Fragen auf (mehr …)
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Sozialismus, Freiheit, Gerechtigkeit
Der analytische Philosoph G. A. Cohen, der von 1985 bis 2008 am All Souls College in Oxford lehrte, setzte sich mit den großen Fragen progressiver Politik auseinander. Heute wäre er 75 Jahre alt geworden. Eine Hommage.
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Umverteilung durch Bildung – aber keine Bildung durch Umverteilung?
Die Ungleichheitsdebatte in Deutschland ist in vollem Gange, zuletzt angefeuert durch das neue Buch des DIW-Chefs Marcel Fratzscher. Ein Kommentar im Wirtschaftsteil der Süddeutschen Zeitung illustriert, inwiefern die Debatte um Ungleichheit (unter anderem) schräg ist. (mehr …)
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Neue Debatte um Vermögensungleichheit und Vermögensteuer
Neue Daten zur Ungleichheit der Vermögen weltweit und in Deutschland machen die Runde: 62 Menschen besitzen so viel wie die Hälfte der Menschheit; in Deutschland gehören – je nach Datengrundlage – den reichsten 10 Prozent bis zu drei Viertel der Vermögen. Auch deshalb wird wieder zunehmend über eine Wiedereinführung der Vermögensteuer diskutiert. Eine maßvolle Besteuerung der Vermögen der reichsten 1 Prozent könnte ein Steueraufkommen von 10-20 Mrd. bringen (mehr …)
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Anthony Atkinson: Inequality – what can be done?
Tony Atkinson ist einer der wichtigsten Ungleichheitsforscher unter den Ökonomen. Eine Kurzfassung seines neuen Buchs „Inequality: what can be done?“ ist nun als Working Paper des LSE International Inequalities Institute (III) erschienen. (mehr …)
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Mau / Schöneck: (Un-)Gerechte (Un-)Gleichheiten
Rezension des Sammelbands (Un-)Gerechte (Un-)Gleichheiten , Herausgegeben von Steffen Mau und Nadine M. Schöneck, Suhrkamp 2015, 208 Seiten, 16 Euro, ISBN: 978-3-518-12684-4, mit Beiträgen von Jutta Allmendinger, Jens Beckert, Rainer Hank, Wolfgang Merkel, Sighard Neckel, Paul Nolte, Hartmut Rosa u.a.
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