Autor: Julian Bank

  • Dürrer Boden für Verteilungsfragen

    „Den Deutschen geht es richtig gut“ – so lautet der Titel eines Beitrags im FAZ-Wirtschaftsteil von vergangenem Samstag. Aufgehängt ist die Geschichte an einer Studie des wirtschaftsfinanzierten Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln, in der Umfragedaten aus den Jahren 1980 bis 2012 des Sozioökonomischen Panels ausgewertet werden. Rund die Hälfte der Befragten gaben demnach zuletzt an, mit ihrem Leben „in hohem Maße zufrieden“ zu sein. Hauptgrund sei die niedrige Arbeitslosigkeit.

    Die FAZ nimmt dies zum Anlass, auf die schwelende Ungleichheitsdebatte einzugehen. (mehr …)


  • Schwache Argumente? Einblicke in den Abgrund der deutschen Piketty-Debatte

    Thomas Pikettys ‚Capital in the 21st Century’ macht international Furore – es führt Bestsellerlisten an, füllt die Blogs und Feuilletons, ja sogar zum Talk-Show-Thema in der ARD hat das Buch, das die wachsende Einkommensungleichheit und Vermögenskonzentration in den Fokus rückt, getaugt. Da ist es nicht verwunderlich, dass es die Kritiker auf den Plan ruft. Die Wucht allerdings, mit der die Attacke von einschlägigen Medien und Ökonomen insbesondere in Deutschland betrieben wird, lässt aufhorchen. Ein Gespenst geht um, das Gespenst der Ungleichheitsforschung. (mehr …)


  • Ungleichheit – worum geht‘s hier?

    Ungleichheit kann vieles, fast alles eigentlich, bezeichnen. Wer oder was ist schon gleich? Soziale Ungleichheit klingt etwas genauer, aber auch hier tun sich schnell viele Dimensionen auf: Bezeichnet dies nur ‚materielle‘ oder auch ‚immaterielle‘ Ungleichheit, wie beispielsweise die Ungleichheit von Status, Bildung, Gesundheit, kulturellem Hintergrund oder politischer Macht? (mehr …)