Heute stellt Georg Hubmann vom Jahoda Bauer Institut in Österreich das Informationsportal „Verteilung.at“ vor. Vorbeischauen lohnt sich! (mehr …)
Schlagwort: Vermögensverteilung
-
Weekly Piketty 2: Ungleichheitstriebfeder r>g als „zentraler Widerspruch des Kapitalismus“
Das Verhältnis zwischen Kapitalrendite und Wachstumsrate steht häufig im Zentrum der Debatte um Thomas Pikettys „Kapital im 21. Jahrhundert“. Der zweite „Weekly Piketty“ geht der Frage nach, was es mit dieser „Formel“ auf sich hat, und warum sie am besten als rhetorischer Kniff verstanden werden sollte. (mehr …)
-
Zu Gast bei der Deutschen Welle
Gestern, am Erscheinungstag der deutschen Übersetzung von Thomas Pikettys „Kapital im 21. Jahrhundert“, war ich anlässlich eines Schwerpunkts zu Pikettys Buch und dem Thema Ungleichheit als Studiogast bei Deutsche Welle TV. Hier das deutschsprachige Interview:
-
Ungleichheit: „Das neue Mega-Thema“
In einem sehr lesenswerten Gastbeitrag auf Capital.de geht Till van Treeck auf die Debatte um Thomas Pikettys „Kapital im 21. Jahrhundert“ ein. Er erläutert, warum Pikettys Buch einen kaum zu unterschätzenden Beitrag in der zeitgenössischen wirtschaftswissenschaftlichen Debatte darstellt und wie die von Piketty analysierten Ungleichheitsmechanismen genau funktionieren.
(mehr …)
-
FT-Kommentar zu Ungleichheit: The message is sinking in
In der gestrigen Print-Ausgabe der Financial Times kommentiert der einflussreiche Kolumnist Martin Wolf unter dem Titel „Why inequality is such a drag on economies“ – warum Ungleichheit Volkswirtschaften so schade. Wolf betont, dass Ungleichheit sowohl aus moralischen und politischen Gründen, als auch aus ökonomischen Gründen Anlass zur Besorgnis gebe. In seinem Kommentar konzentriert er sich auf die ökonomischen Folgen. Er reiht sich damit in eine wachsende Zahl von wirtschaftspolitischen Beobachtern ein, die diese Position vertreten.
(mehr …)
-
Ungleichheit in Deutschland nimmt zu: Klareres Bild als bislang vermutet
Der Trend steigender Einkommensungleichheit in Deutschland ist eindeutiger als zwischenzeitlich angenommen. Zu diesem Schluss kommt ein Report des gewerkschaftsnahen Wirtschatsforschungsinstituts IMK.
Der stetige Anstieg der Ungleichheit der letzten Jahrzehnte hatte seit 2005 vorübergehend pausiert. Die Analyse des IMK auf Basis von Daten des Sozioökonomischen Panels (SOEP) zeigt jetzt, dass der Grund für diese Pause nicht – wie häufig angenommen – in der guten Arbeitsmarktlage begründet liegt, sondern mit dem krisenbedingten Einbruch der Kapitaleinkommen zu erklären ist.
-
Kritik an Piketty: Stehen goldene Zeiten für Arbeitnehmer/innen bevor?
In der gestrigen Print-Ausgabe der FAZ (und jetzt auch online beim wirtschaftsfinanzierten schweizerischen Thinktank Avenir Suisse) findet sich eine Kritik an Thomas Pikettys „Kapital im 21. Jahrhundert“ von Ökonom und FDP-Politiker Karl-Heinz Paqué. Es ist eine faire und relativ sachliche Kritik – und sie hebt sich damit wohltuend aus der deutschen Piketty-Debatte hervor.
-
Zur Bedeutung unterschiedlicher Sparquoten für Pikettys „Gesetze des Kapitalismus“. Einige einfache Simulationen
In seinem Bestseller “Capital in the 21st Century” hat Thomas Piketty – neben seinen bahnbrechenden empirischen Ergebnissen – ein kleines makroökonomisches Modell präsentiert, das zu intensiven Debatten über die Entwicklung von Vermögens- und Einkommensungleichheit geführt hat. (mehr …)
-
Dürrer Boden für Verteilungsfragen
„Den Deutschen geht es richtig gut“ – so lautet der Titel eines Beitrags im FAZ-Wirtschaftsteil von vergangenem Samstag. Aufgehängt ist die Geschichte an einer Studie des wirtschaftsfinanzierten Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln, in der Umfragedaten aus den Jahren 1980 bis 2012 des Sozioökonomischen Panels ausgewertet werden. Rund die Hälfte der Befragten gaben demnach zuletzt an, mit ihrem Leben „in hohem Maße zufrieden“ zu sein. Hauptgrund sei die niedrige Arbeitslosigkeit.
Die FAZ nimmt dies zum Anlass, auf die schwelende Ungleichheitsdebatte einzugehen. (mehr …)
-
Schwache Argumente? Einblicke in den Abgrund der deutschen Piketty-Debatte
Thomas Pikettys ‚Capital in the 21st Century’ macht international Furore – es führt Bestsellerlisten an, füllt die Blogs und Feuilletons, ja sogar zum Talk-Show-Thema in der ARD hat das Buch, das die wachsende Einkommensungleichheit und Vermögenskonzentration in den Fokus rückt, getaugt. Da ist es nicht verwunderlich, dass es die Kritiker auf den Plan ruft. Die Wucht allerdings, mit der die Attacke von einschlägigen Medien und Ökonomen insbesondere in Deutschland betrieben wird, lässt aufhorchen. Ein Gespenst geht um, das Gespenst der Ungleichheitsforschung. (mehr …)