Schlagwort: Politischer Einfluss

  • LSE erhält Megaspende für Thema Ungleichheit

    Logo des neuen Instituts (Quelle: LSE)
    Logo des LSE-Instituts (Quelle: LSE)

    Ein Jahr nach der Gründung eines eigenen Ungleichheits-Instituts verkündet die London School of Economics (LSE) nun die größte Spende ihrer Geschichte. In den nächsten 20 Jahren sollen 600 sogenannte Atlantic Fellows zum Thema Ungleichheit unter dem Dach der LSE zusammenkommen. Die Spende im Umfang von rund 65 Mio. Pfund kommt von der Stiftung Atlantic Philantropies – und sie wirft grundlegende Demokratie-Fragen auf (mehr …)


  • Mau / Schöneck: (Un-)Gerechte (Un-)Gleichheiten

    mauschoeneck2015Rezension des Sammelbands (Un-)Gerechte (Un-)Gleichheiten, Herausgegeben von Steffen Mau und Nadine M. Schöneck, Suhrkamp 2015, 208 Seiten, 16 Euro, ISBN: 978-3-518-12684-4, mit Beiträgen von Jutta Allmendinger, Jens Beckert, Rainer Hank, Wolfgang Merkel, Sighard Neckel, Paul Nolte, Hartmut Rosa u.a.
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  • Studie zu Einfluss und Ungleichheit in den USA: Macht Geld Politik?

    Wie schlägt sich Ungleichheit in Politikergebnissen nieder? Setzen sich die finanziell besser gestellten Gruppen mit ihren Positionen eher durch? Forschung aus den USA untermauert diese Vermutung, wie Lea Elsässer in ihrem Gastbeitrag berichtet. (mehr …)


  • Wie sich französische Vermögende politischen Einfluss erkaufen

    Ökonomische Ungleichheit droht sich auf verschiedene Weisen in politische Ungleichheit zu übersetzen, heißt es – auch in diesem Blog – immer wieder. Ein Bericht des Frankreich-Korrespondenten Leo Klimm in der Süddeutschen Zeitung (3./4. Juni, S. 46) illustriert sehr anschaulich einen dieser Mechanismen (mehr …)


  • LSE gründet Institut für Ungleichheitsforschung

    Logo des neuen Instituts (Quelle: LSE)
    Logo des neuen Instituts (Quelle: LSE)

    Die London School of Economics (LSE) hat im Mai diesen Jahres ein neues Institut eröffnet: das International Inequalities Institute (III). (mehr …)


  • „Even it up!“ – Oxfam startet globale Kampagne gegen soziale Ungleichheit

    Kampagnen-Logo "Even it Up"
    Kampagnen-Logo „Even it Up“

    Oxfam, eine der größten NGOs weltweit, hat eine internationale Kampagne für den Abbau sozialer Ungleichheit gestartet. Damit wird in der gegenwärtigen Ungleichheitsdebatte nun auch der politische Druck erhöht, dass nationale Regierungen sich des Problems der vielerorts zuspitzenden Ungleichheitsproblematik annehmen. (mehr …)


  • Warum Freiheit nicht Ungleichheit rechtfertigt

    Ungleichheit wird regelmäßig als hinzunehmendes Resultat einer marktwirtschaftlichen Wirtschaftsordnung gerechtfertigt. Die tiefere Begründung wird dabei gerne mit einem Verweis auf Freiheit als Wert gegeben. Der politische Philosoph G. A. Cohen aus Oxford, vor mittlerweile fünf Jahren verstorben, hat dieses Argument auf so brillante Weise zerlegt – dass eine kurze Erinnerung immer wieder lohnt. (mehr …)


  • Zu Gast bei der Deutschen Welle

    Gestern, am Erscheinungstag der deutschen Übersetzung von Thomas Pikettys „Kapital im 21. Jahrhundert“, war ich anlässlich eines Schwerpunkts zu Pikettys Buch und dem Thema Ungleichheit als Studiogast bei Deutsche Welle TV. Hier das deutschsprachige Interview:

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  • FT-Kommentar zu Ungleichheit: The message is sinking in

    In der gestrigen Print-Ausgabe der Financial Times kommentiert der einflussreiche Kolumnist Martin Wolf unter dem Titel „Why inequality is such a drag on economies“ – warum Ungleichheit Volkswirtschaften so schade. Wolf betont, dass Ungleichheit sowohl aus moralischen und politischen Gründen, als auch aus ökonomischen Gründen Anlass zur Besorgnis gebe. In seinem Kommentar konzentriert er sich auf die ökonomischen Folgen. Er reiht sich damit in eine wachsende Zahl von wirtschaftspolitischen Beobachtern ein, die diese Position vertreten.
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  • Schwache Argumente? Einblicke in den Abgrund der deutschen Piketty-Debatte

    Thomas Pikettys ‚Capital in the 21st Century’ macht international Furore – es führt Bestsellerlisten an, füllt die Blogs und Feuilletons, ja sogar zum Talk-Show-Thema in der ARD hat das Buch, das die wachsende Einkommensungleichheit und Vermögenskonzentration in den Fokus rückt, getaugt. Da ist es nicht verwunderlich, dass es die Kritiker auf den Plan ruft. Die Wucht allerdings, mit der die Attacke von einschlägigen Medien und Ökonomen insbesondere in Deutschland betrieben wird, lässt aufhorchen. Ein Gespenst geht um, das Gespenst der Ungleichheitsforschung. (mehr …)