Nach der Londoner LSE folgt nun auch die Wirtschaftsuni Wien mit der Gründung eines Ungleichheitsinstituts. In Deutschland dagegen behaupten führende Ökonomen, das Thema Ungleichheit sei ein Hype. (mehr …)
Schlagwort: Makroökonomische Folgen
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Soziale Ungleichheit in der Türkei unter der AKP-Regierung
Trotz jüngerer Anzeichen von Instabilität wird die ökonomische Entwicklung in der Türkei der letzten Jahre gerne als Erfolgmodell eines „inklusiven Wachstums“ gefeiert. Die Türkei ist eines der wenigen Länder in der OECD, in denen die Einkommensungleichheit in einen leichten Rückgang zu verzeichnen scheint. Ein zweiter Blick jedoch relativiert diese Erfolgsgeschichte, wie Fabian Steininger in seinem Gastbeitrag aufzeigt.
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Ungleichheit in Deutschland: Häufig unterschätzt und ein Problem für die wirtschaftliche Stabilität
Ein neuer IMK-Report beschäftigt sich mit der Einkommens- und Vermögensungleichheit in Deutschland. Dabei geht es u.a. um die verschiedenen Datenquellen zur Ungleichheit, um den sogenannten Unternehmensschleier, und – natürlich – um Thomas Piketty. Der Report kommt zu dem Schluss dass die Ungleichheit und deren Zunahme in Deutschland eher unterschätzt werden und er zeigt auf, warum Ungleichheit ein Problem für die wirtschaftliche Stabilität sein kann.Zentrale Befunde des Reports lauten: (mehr …)
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Ungleichheit: „Das neue Mega-Thema“
In einem sehr lesenswerten Gastbeitrag auf Capital.de geht Till van Treeck auf die Debatte um Thomas Pikettys „Kapital im 21. Jahrhundert“ ein. Er erläutert, warum Pikettys Buch einen kaum zu unterschätzenden Beitrag in der zeitgenössischen wirtschaftswissenschaftlichen Debatte darstellt und wie die von Piketty analysierten Ungleichheitsmechanismen genau funktionieren.
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FT-Kommentar zu Ungleichheit: The message is sinking in
In der gestrigen Print-Ausgabe der Financial Times kommentiert der einflussreiche Kolumnist Martin Wolf unter dem Titel „Why inequality is such a drag on economies“ – warum Ungleichheit Volkswirtschaften so schade. Wolf betont, dass Ungleichheit sowohl aus moralischen und politischen Gründen, als auch aus ökonomischen Gründen Anlass zur Besorgnis gebe. In seinem Kommentar konzentriert er sich auf die ökonomischen Folgen. Er reiht sich damit in eine wachsende Zahl von wirtschaftspolitischen Beobachtern ein, die diese Position vertreten.
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Kritik an Piketty: Stehen goldene Zeiten für Arbeitnehmer/innen bevor?
In der gestrigen Print-Ausgabe der FAZ (und jetzt auch online beim wirtschaftsfinanzierten schweizerischen Thinktank Avenir Suisse) findet sich eine Kritik an Thomas Pikettys „Kapital im 21. Jahrhundert“ von Ökonom und FDP-Politiker Karl-Heinz Paqué. Es ist eine faire und relativ sachliche Kritik – und sie hebt sich damit wohltuend aus der deutschen Piketty-Debatte hervor.
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Dürrer Boden für Verteilungsfragen
„Den Deutschen geht es richtig gut“ – so lautet der Titel eines Beitrags im FAZ-Wirtschaftsteil von vergangenem Samstag. Aufgehängt ist die Geschichte an einer Studie des wirtschaftsfinanzierten Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln, in der Umfragedaten aus den Jahren 1980 bis 2012 des Sozioökonomischen Panels ausgewertet werden. Rund die Hälfte der Befragten gaben demnach zuletzt an, mit ihrem Leben „in hohem Maße zufrieden“ zu sein. Hauptgrund sei die niedrige Arbeitslosigkeit.
Die FAZ nimmt dies zum Anlass, auf die schwelende Ungleichheitsdebatte einzugehen. (mehr …)