Schlagwort: FAZ

  • Mau / Schöneck: (Un-)Gerechte (Un-)Gleichheiten

    mauschoeneck2015Rezension des Sammelbands (Un-)Gerechte (Un-)Gleichheiten, Herausgegeben von Steffen Mau und Nadine M. Schöneck, Suhrkamp 2015, 208 Seiten, 16 Euro, ISBN: 978-3-518-12684-4, mit Beiträgen von Jutta Allmendinger, Jens Beckert, Rainer Hank, Wolfgang Merkel, Sighard Neckel, Paul Nolte, Hartmut Rosa u.a.
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  • Die Schere im Kopf der FAZ

    Finde den Unterschied:

    https://twitter.com/FAZ_Top/status/611146146006867968

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    Weitere Hintergründe direkt beim DIW (PDF) oder zum Beispiel hier im Blog, vielleicht aber lieber nicht bei der FAZ.


  • Sie wollen es nicht wahrhaben

    Ein aktuelles FAZ-Interview mit dem britischen Ungleichheitsforscher Tony Atkinson ist gleich doppelt erhellend. Die Antworten sind interessant. Aber fast noch interessanter sind die Fragen. Sie fassen ziemlich prägnant zusammen, wie die FAZ das Thema Ungleichheit in letzter Zeit anpackt. (mehr …)


  • Die Nebelkerze brennt

    Der gestern beschriebene Akt im Drama um die Piketty-Rezeption in Deutschland geht weiter. (mehr …)


  • Kritik an Piketty: Stehen goldene Zeiten für Arbeitnehmer/innen bevor?

    In der gestrigen Print-Ausgabe der FAZ (und jetzt auch online beim wirtschaftsfinanzierten schweizerischen Thinktank Avenir Suisse) findet sich eine Kritik an Thomas Pikettys „Kapital im 21. Jahrhundert“ von Ökonom und FDP-Politiker Karl-Heinz Paqué. Es ist eine faire und relativ sachliche Kritik – und sie hebt sich damit wohltuend aus der deutschen Piketty-Debatte hervor.

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  • Wie gern haben deutsche Medien Thomas Piketty?

    In der Überschrift zu einer kleinen Notiz im Wirtschaftsteil stellt die FAZ heute fest: „Deutsche Medien mögen Thomas Piketty“. Anlass der Meldung ist die Auszählung eines Schweizer Instituts, welche Ökonomen im ersten Halbjahr 2014 in deutschen „Meinungsführer-Medien“ am häufigsten zitiert worden seien. Piketty landete auf Platz drei.

    Dabei sagt die Häufigkeit der Zitate noch nichts darüber aus, ob die deutschen Medien Piketty auch mögen.

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  • Hinweis: Ungleichheitswahrnehmungen

    Vor drei Tagen erschien in diesem Blog eine kritische Auseinandersetzung mit dem neusten Versuch des IW Köln, die Verteilungsdebatte einzufangen. Die New York Times greift nun eine Studie von Forscher/innen der Uni Hannover auf, die auch das IW Köln zitiert – allerdings nur selektiv.

    Denn einen zentralen Teil der Studie unterschlägt die wirtschaftsnahe Denkfabrik aus Köln: Dass in allen untersuchten Ländern, auch in Deutschland, die Einkommensungleichheit unterschätzt wird, wenn man den wahrgenommenen Abstand zwischen Durchschnitts- und Medianeinkommen betrachtet. Das IW Köln hingegen bezieht sich auf ein Maß, das eine grafische Illustration der Schichtenverteilung betrachtet. Bloß wird in diesem Maß nicht einmal direkt nach Einkommensunterschieden gefragt…
    [button link=“http://www.nytimes.com/2014/07/25/upshot/why-voters-arent-angrier-about-economic-inequality.html?rref=upshot“ color=“grey“ target=“_blank“]New York Times →[/button]


  • Wer hat hier „verzerrte Umverteilungspräferenzen“?

    FAZ und IW Köln haben wieder zugeschlagen. Auf der Basis einer auf wackligen Füßen aufgebauten Studie legen sie nahe, in Deutschland gebe es kein Ungleichheitsproblem und keine Notwendigkeit einer Umverteilungspolitik. Der Beitrag zeigt auf, warum eine solche These gewagt ist. (mehr …)


  • Dürrer Boden für Verteilungsfragen

    „Den Deutschen geht es richtig gut“ – so lautet der Titel eines Beitrags im FAZ-Wirtschaftsteil von vergangenem Samstag. Aufgehängt ist die Geschichte an einer Studie des wirtschaftsfinanzierten Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln, in der Umfragedaten aus den Jahren 1980 bis 2012 des Sozioökonomischen Panels ausgewertet werden. Rund die Hälfte der Befragten gaben demnach zuletzt an, mit ihrem Leben „in hohem Maße zufrieden“ zu sein. Hauptgrund sei die niedrige Arbeitslosigkeit.

    Die FAZ nimmt dies zum Anlass, auf die schwelende Ungleichheitsdebatte einzugehen. (mehr …)


  • Schwache Argumente? Einblicke in den Abgrund der deutschen Piketty-Debatte

    Thomas Pikettys ‚Capital in the 21st Century’ macht international Furore – es führt Bestsellerlisten an, füllt die Blogs und Feuilletons, ja sogar zum Talk-Show-Thema in der ARD hat das Buch, das die wachsende Einkommensungleichheit und Vermögenskonzentration in den Fokus rückt, getaugt. Da ist es nicht verwunderlich, dass es die Kritiker auf den Plan ruft. Die Wucht allerdings, mit der die Attacke von einschlägigen Medien und Ökonomen insbesondere in Deutschland betrieben wird, lässt aufhorchen. Ein Gespenst geht um, das Gespenst der Ungleichheitsforschung. (mehr …)