Mit dem Titel seines Bestsellers über Ungleichheit – „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ – kokettiert Thomas Piketty augenscheinlich mit Karl Marx und dessen dreibändigem Werk „Das Kapital“. Doch was Piketty unter Kapital versteht unterscheidet sich doch wesentlich von dem was Marx darunter gefasst hatte. Piketty verprellt mit seiner Definition von Kapital allerdings nicht nur Marxisten, sondern auch Ökonomen des Mainstreams. (mehr …)
Monat: Oktober 2014
-
Weekly Piketty 4: Pikettys Kapitalbegriff
-
Ungleichheit in Deutschland: Häufig unterschätzt und ein Problem für die wirtschaftliche Stabilität
Ein neuer IMK-Report beschäftigt sich mit der Einkommens- und Vermögensungleichheit in Deutschland. Dabei geht es u.a. um die verschiedenen Datenquellen zur Ungleichheit, um den sogenannten Unternehmensschleier, und – natürlich – um Thomas Piketty. Der Report kommt zu dem Schluss dass die Ungleichheit und deren Zunahme in Deutschland eher unterschätzt werden und er zeigt auf, warum Ungleichheit ein Problem für die wirtschaftliche Stabilität sein kann.Zentrale Befunde des Reports lauten: (mehr …)
-
Kurz vorgestellt: Informationsportal für Verteilungsfragen in Österreich „Verteilung.at“
Heute stellt Georg Hubmann vom Jahoda Bauer Institut in Österreich das Informationsportal „Verteilung.at“ vor. Vorbeischauen lohnt sich! (mehr …)
-
Weekly Piketty 3: Pikettys normativer und wissenschaftstheoretischer Standpunkt
Thomas Piketty ist ein konventioneller und unkonventioneller Ökonom zugleich. Es ist vielleicht auch dieses Spannungsverhältnis, das zu erklären hilft, warum er so einen großen Erfolg mit seinem Buch „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ erzielen konnte. (mehr …)
-
Warum Freiheit nicht Ungleichheit rechtfertigt
Ungleichheit wird regelmäßig als hinzunehmendes Resultat einer marktwirtschaftlichen Wirtschaftsordnung gerechtfertigt. Die tiefere Begründung wird dabei gerne mit einem Verweis auf Freiheit als Wert gegeben. Der politische Philosoph G. A. Cohen aus Oxford, vor mittlerweile fünf Jahren verstorben, hat dieses Argument auf so brillante Weise zerlegt – dass eine kurze Erinnerung immer wieder lohnt. (mehr …)
-
Weekly Piketty 2: Ungleichheitstriebfeder r>g als „zentraler Widerspruch des Kapitalismus“
Das Verhältnis zwischen Kapitalrendite und Wachstumsrate steht häufig im Zentrum der Debatte um Thomas Pikettys „Kapital im 21. Jahrhundert“. Der zweite „Weekly Piketty“ geht der Frage nach, was es mit dieser „Formel“ auf sich hat, und warum sie am besten als rhetorischer Kniff verstanden werden sollte. (mehr …)
-
Zu Gast bei der Deutschen Welle
Gestern, am Erscheinungstag der deutschen Übersetzung von Thomas Pikettys „Kapital im 21. Jahrhundert“, war ich anlässlich eines Schwerpunkts zu Pikettys Buch und dem Thema Ungleichheit als Studiogast bei Deutsche Welle TV. Hier das deutschsprachige Interview:
-
Ungleichheit: „Das neue Mega-Thema“
In einem sehr lesenswerten Gastbeitrag auf Capital.de geht Till van Treeck auf die Debatte um Thomas Pikettys „Kapital im 21. Jahrhundert“ ein. Er erläutert, warum Pikettys Buch einen kaum zu unterschätzenden Beitrag in der zeitgenössischen wirtschaftswissenschaftlichen Debatte darstellt und wie die von Piketty analysierten Ungleichheitsmechanismen genau funktionieren.
(mehr …)
-
Weekly Piketty 1: Ungleichheit und deren Triebkräfte zurück in den Fokus der Ökonomen
Der "Weekly Piketty" ist eine neue Serie im Blog 571480747.swh.strato-hosting.eu/. Jede Woche werden hier ein oder mehrere zentrale Thesen und Textstellen aus Thomas Pikettys Kapital im 21. Jahrhundert kurz diskutiert und in den Gesamtkontext des Buches eingeordnet. (mehr …)
-
FT-Kommentar zu Ungleichheit: The message is sinking in
In der gestrigen Print-Ausgabe der Financial Times kommentiert der einflussreiche Kolumnist Martin Wolf unter dem Titel „Why inequality is such a drag on economies“ – warum Ungleichheit Volkswirtschaften so schade. Wolf betont, dass Ungleichheit sowohl aus moralischen und politischen Gründen, als auch aus ökonomischen Gründen Anlass zur Besorgnis gebe. In seinem Kommentar konzentriert er sich auf die ökonomischen Folgen. Er reiht sich damit in eine wachsende Zahl von wirtschaftspolitischen Beobachtern ein, die diese Position vertreten.
(mehr …)